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Montag, Februar 27, 2006
Mittwoch, Februar 22, 2006
Prüfer vs. Prüfling
Letzte Woche stand ich auf der einen, heute auf der anderen Seite. Seit einigen Jahren besteht der Hauptschulabschluss nicht nur aus schriftlichen und mündlichen Prüfungen, sondern nebenbei müssen die Schüler in Gruppen Projekte organisieren und dann präsentieren. Von Donnerstag bis Dienstag wurde in allen Gruppen geackert, bis die Köpfe rauchten. Ganz ehrlich - ich war völlig baff, was "meine" Schüler da alles auf die Beine gestellt haben, wie sie mit Stress umgegangen sind und wie sie sich gegenseitig geholfen haben. Einfach vorbildlich. Diese Leistung wurde heute noch abgerundet durch eine gelungene Präsentation und eine sehr realistische Selbsteinschätzung. Ergebnis: schlechteste Note in dieser Gruppe: 1,8. Herzlichen Glückwunsch!
Hab heute morgen die letzten Prüfungsunterlagen weggeschickt und gerade erfahren, dass ich dazu ein Formular hätte ausfüllen müssen. Tja, da die Unterlagen am Freitag auf diversen Schreibtischen liegen müssen, werd ich mich wohl nochmal in die Schule begeben und alles nochmal ausfülllen und kopieren. Chaos muss eben bestraft werden... Danach beginnen dann endlich meine Ferien.
Hab heute morgen die letzten Prüfungsunterlagen weggeschickt und gerade erfahren, dass ich dazu ein Formular hätte ausfüllen müssen. Tja, da die Unterlagen am Freitag auf diversen Schreibtischen liegen müssen, werd ich mich wohl nochmal in die Schule begeben und alles nochmal ausfülllen und kopieren. Chaos muss eben bestraft werden... Danach beginnen dann endlich meine Ferien.
Samstag, Februar 18, 2006
Gediegen essen gehen
Jetzt wo die Prüfung vorbei ist und das Wochenende winkt, hab ich es mir gegönnt, mit zwei guten Freunden essen zu gehen. Richtig schick und nobel in ein indisches Restaurant, das vor 6 Jahren eine Auszeichnung als eines der besten ausländischen Restaurants Deutschlands bekam. Indisches Essen ist absolut empfehlenswert!
Davor haben wir einen kurzen Abstecher ins Migrantenwohnheim gemacht, um alte Kontakte wieder zu festigen. Seit etwa einem Jahr arbeite ich in einem Hauskreis für Ausländer mit, der vor allem für ausländische Nichtchristen die Türen öffnet. Jeden Dienstag sind wir ein kunterbunter internationaler Haufen mit Leuten aus fast allen Kontinenten. Einige dieser Leute leben als Asylsuchende eben in einem dieser Asyl-/ Migrantenwohnheime und freuen sich immer riesig, wenn wir kommen. Bisher hab ich nirgends eine solche Gastfreundschaft erlebt wie dort. Kurz gesagt: keiner hat was und jeder gibt. Heute haben wir eine türkische Familie angetroffen und einen jungen Mann aus Sri Lanka. Bei beiden gab's Kekse und seeeeehr leckeren Chai. Hmmm, mit Ingwer. Nebenbei haben wir noch versucht, einen völlig zerfledderten Laptop zu retten - leider ohne Erfolg. Nächstenliebe ganz praktisch.
Morgen ist endlich mal wieder ein ganz freier Tag. In den letzten Wochen war das eine Rarität und ich werde es sehr genießen, einmal NICHTS zu tun. Fast schon Ferienfeeling. Und ab Mittwoch dann richtig und ganz real.
Davor haben wir einen kurzen Abstecher ins Migrantenwohnheim gemacht, um alte Kontakte wieder zu festigen. Seit etwa einem Jahr arbeite ich in einem Hauskreis für Ausländer mit, der vor allem für ausländische Nichtchristen die Türen öffnet. Jeden Dienstag sind wir ein kunterbunter internationaler Haufen mit Leuten aus fast allen Kontinenten. Einige dieser Leute leben als Asylsuchende eben in einem dieser Asyl-/ Migrantenwohnheime und freuen sich immer riesig, wenn wir kommen. Bisher hab ich nirgends eine solche Gastfreundschaft erlebt wie dort. Kurz gesagt: keiner hat was und jeder gibt. Heute haben wir eine türkische Familie angetroffen und einen jungen Mann aus Sri Lanka. Bei beiden gab's Kekse und seeeeehr leckeren Chai. Hmmm, mit Ingwer. Nebenbei haben wir noch versucht, einen völlig zerfledderten Laptop zu retten - leider ohne Erfolg. Nächstenliebe ganz praktisch.
Morgen ist endlich mal wieder ein ganz freier Tag. In den letzten Wochen war das eine Rarität und ich werde es sehr genießen, einmal NICHTS zu tun. Fast schon Ferienfeeling. Und ab Mittwoch dann richtig und ganz real.
Donnerstag, Februar 16, 2006
Nur ein blaues Auge
Tja, ein blaues Auge hab ich abbekommen. Und dann auch noch das Auge, das mir weniger verletzlich schien... Aber sei's drum. Die Präsentation hab ich knapp und glücklich mit ner 4 bestanden (nein, dessen rühme ich mich nicht...) und das pädagogische Kolloquium sehr glücklich mit ner 2. Jetzt lehn ich mich erstmal etwas zurück, und dann: auf in die nächste Runde.
Mittwoch, Februar 15, 2006
Morgen...
Es ist echt erstaunlich, dass es mein Körper regelmäßig schafft, vor Prüfungen krank zu werden. Bin heute morgen mit Halsschmerzen und dickem Kopf aufgewacht, und die Magengeschichte ist auch nicht ausgestanden. Morgen ist ein weiterer großer Tag, an dem ich FIT sein muss. Sonst geht's mir noch so wie ner Freundin, die gerade sehr deprimiert aus dieser Prüfung rausging. Naja, vor der Schulrechtsprüfung war ich auch etwas krank und es lief besser als erwartet. Vielleicht soll's ja so sein. Wer weiß. Wär schön, wenn ihr im Gebet ein bisschen an mich denken könntet - ich brauch euch!
Montag, Februar 13, 2006
Hab da ein kleines Problem...
Naja, es sind eigentlich zwei Probleme ganz unterschiedlicher Art: erst war meine Präsentation etwa 8 Minuten zu kurz, jetzt ist sie 4 Minuten zu lang und ich finde absolut nichts, was ich kürzen könnte. Bis Donnerstag 14h muss das Ding stehen und in 20 Minuten zu halten sein ohne Hetze und dergleichen. Das zweite Problem spielt sich in meinem Darm ab - kann es mir momentan nicht vorstellen, am Donnerstag etwa 90 Minuten lang (während den beiden Prüfungen) nicht aufs Klo gehen zu können... Könnte wohl in die Hose gehen ;-)
Sonntag, Februar 12, 2006
Immer wieder sonntags...
...kommt der Gottesdienst und mit ihm die Erinnerung daran, dass ich die Woche über mal wieder "Ferien vom Christsein" gemacht habe. Es ist nicht so, dass ich nur sonntags Christ bin - ich bin das schon überzeugt und auch jeden Tag, aber manchmal kommt es mir so vor, als ob ich unter Woche nur von dem lebe, was ich sonntags an Kraft usw. getankt habe. Man könnte sich mein Leben als 2 Eimer vorstellen. Beide Eimer bringe ich sonntags mit in den Gottesdienst, den einen, um ihn auffüllen zu lassen mit Liebe, Kraft, Verständnis, Zuspruch, weiches Herz, Ehrlichkeit, Annahme usw. Eben mit allem, was ich so brauche. Den anderen nehme ich mit, um ihn Gott vor die Füße zu stellen. Da sind dann meine Ängste drin, meine Sorgen und Zweifel, mein Missmut, meine Gleichgültigkeit, meine Lügen. Alles DInge, die mir während der Woche zur Last geworden sind. Oft ist es so, dass ich darunter drohe zusammenzubrechen. Aber zum Glück kommt ja dann bald der nächste Sonntag, an dem ich alles wieder loswerden kann.
Nach ein paar Jahren Christsein sollte ich mittlerweile eigentlich wissen, dass Gott nicht nur am Sonntag für mich und meinen "Müll" da ist, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich kann ihn meinen "schlimmen" Eimer IMMER hinstellen und ihn leeren lassen. Und gleichzeitig kann ich auch den "lieben" Eimer auffüllen lassen. Auffüllen bis zum Überquillen. Warum nur mache ich diesen "lieben" Eimer erst immer so leer, dass man bis auf den Grund schauen kann und warum lasse ich den "schlimmen" Eimer sich immer bis zum Rand füllen, bis ich damit zum Vater gehe? Ich verstehe mich dabei irgendwie nicht... Dabei ist die Rechnung doch eine ganz einfache: mehr intime Zeit mit Gott unter der Woche = weniger Lasten, die ich mit mir rumtragen muss = unbeschwerteres Leben. Geheimrezept?!
Nach ein paar Jahren Christsein sollte ich mittlerweile eigentlich wissen, dass Gott nicht nur am Sonntag für mich und meinen "Müll" da ist, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit. Ich kann ihn meinen "schlimmen" Eimer IMMER hinstellen und ihn leeren lassen. Und gleichzeitig kann ich auch den "lieben" Eimer auffüllen lassen. Auffüllen bis zum Überquillen. Warum nur mache ich diesen "lieben" Eimer erst immer so leer, dass man bis auf den Grund schauen kann und warum lasse ich den "schlimmen" Eimer sich immer bis zum Rand füllen, bis ich damit zum Vater gehe? Ich verstehe mich dabei irgendwie nicht... Dabei ist die Rechnung doch eine ganz einfache: mehr intime Zeit mit Gott unter der Woche = weniger Lasten, die ich mit mir rumtragen muss = unbeschwerteres Leben. Geheimrezept?!
Donnerstag, Februar 09, 2006
Gibt's doch gar nicht...
Es ist einfach unglaublich! Meine Sechstklässler haben mich heute wirklich zutiefst erstaunt. Waren die letzten GEÜBTEN Diktate wirklich immer unter aller S..., so haben sie sich heute bei einem UNGEÜBTEN Diktat selbst übertroffen. Auch eine strenge Bewertung konnte gegen eine 2,5 als schlechteste Note nichts ausrichten. Schnitt 1,7. Sind meine Schüler über Nacht besonders schlau geworden? War mein Unterricht sooo umwerfend und überzeugend? Oder waren Spickzettel im Spiel? Sagt's mir, Leute - ich bin völlig geplättet! Das Übel an der Sache ist, dass ich jetzt Kuchen backen muss... Hab anfang des Schuljahres am Rande geistiger Umnachtung die Ankündigung gemacht, dass es bei einem Schnitt von 2,0 oder besser was zu Naschen gibt. Also große Motivation und ein tiefer Schnitt ins eigene Fleisch ;-)
Mittwoch, Februar 08, 2006
Chaotischer Freund - freundlicher Chaot
So in etwa kann man einen guten Kumpel von mir beschreiben, dem ich heute nacht beim Umziehen geholfen habe. So einen unstrukturierten Umzug hab ich glaub noch nie erlebt... Unstrukturiert, unorganisiert und ungemein nett. Etwa 5 Stunden vor seiner Abreise in südamerkanische Landen war dann die letzte Kiste in der neuen Bleibe verstaut und nur das Reisegepäck noch nicht bereit. Das hat er dann allerdings (hoffentlich!!) alleine geregelt bekommen... Gegen 2.00h war bei mir Sense und Zeit fürs Bett. Während ich mich heute am Spätvormittag genüsslich an den Frühstückstisch setzte, fragte sich der werte Herr bestimmt schon, ob er überhaupt noch mal in seinem Leben irgendwo genüsslich sitzen kann... Mit dem Bus nach Basel, von dort aus mit dem Flieger nach Madrid und weiter nach Argentinien oder Paraguay oder Brasilien (vergessen, welche Reihenfolge es war) - da kann einem der Hintern schon ganz dolle wehtun...
Manu, falls du das hier liest: bitte nicht schimpfen, wenn ich dich hier als unkoordinierten CHaoten hinstelle - ich mag dich trotzdem und wünsch dir ne supertolle Zeit "daheim"!
Manu, falls du das hier liest: bitte nicht schimpfen, wenn ich dich hier als unkoordinierten CHaoten hinstelle - ich mag dich trotzdem und wünsch dir ne supertolle Zeit "daheim"!
Sonntag, Februar 05, 2006
Nachtrag
Donnerstag, Februar 02, 2006
Geistesblitz
Einen solchen hatte ich heute. Dieses Gefühl war richtig erhebend! Mitten in der Notenkonferenz kam mir die Erleuchtung, wie ich meine Präsentationsprüfung in 2 Wochen sinnvoll gliedern könnte. An diesem Aufbau laboriere ich nun seit mehr als 2 Wochen herum und hatte schon die Befürchtung, es könnte in einem Desaster enden. Nun hat sich das Dunkel merklich gelichtet, und durch den Nebel hindurch kann ich fast schon ein bisschen Land erblicken. Der Anfang ist also gemacht, die Basis gelegt. Jetzt fehlt's nur noch an weiteren Geistesblitzen, die mir die vollkommene Erleuchtung bringen ;-)
Sonntag, Januar 29, 2006
1er-WG
Guten Morgen allerseits. Nachdem ich die letzten 7 Wochen sozusagen zum WG-Menschen umfunktioniert worden bin, darf ich ab morgen abend wieder alleine in meinem Domizil residieren. Auf der einen Seite stimmt mich das schon etwas traurig - es hat einfach was, nach der Arbeit von jemandem begrüßt zu werden, sonntags gemeinsam zu frühstücken und immer einen um sich herumzuhaben, den man nach Lust und Laune durchkitzeln kann. Und das auch noch ohne Widerstand, weil er einfach zu kitzlig ist, als dass er sich noch wehren könnte. Auf der anderen Seite war es auch ziemlich anstrengend mit dem werten Herrn, weil er manchmal die "nächtliche Distanz" nicht so recht einhalten wollte, weil er immer nur "egal" sagt, wenn man ihn nach seinen Wünschen fragt, weil er beim EInkaufen völlig unbrauchbar ist und eigentlich nur im Weg rumsteht und eben mal wieder "egal" sagt, wenn man fragt, was er denn gerne essen würde. Nach seinen Kochwünschen hab ich nach dem ersten Versuch gar nicht mehr gefragt - der Fleischkäse damals wurde nämlich nach der Aufforderung, ihn bitte zu drehen, schön im Kreis bewegt und somit ziemlich einseitig schwarz gefärbt. Warum es bei dieser Aktion die ganze Wohnung eingeräuchert hat, ist ihm bis heute ein Rätsel ;-)
So. Jetzt reicht's aber. Will ihn hier schließlich nicht bloßstellen. Letztlich war es doch eine sehr schöne Zeit. Und eine lehrreiche dazu.
Morgen gleich nacvh der Schule geht's dann ab nach Frankfurt. Hoffentlich sind seine Koffer bis morgen mittag gepackt, sonst bleibt er noch ne Weile hier... In diesem Sinne: adíos, amigos!
So. Jetzt reicht's aber. Will ihn hier schließlich nicht bloßstellen. Letztlich war es doch eine sehr schöne Zeit. Und eine lehrreiche dazu.
Morgen gleich nacvh der Schule geht's dann ab nach Frankfurt. Hoffentlich sind seine Koffer bis morgen mittag gepackt, sonst bleibt er noch ne Weile hier... In diesem Sinne: adíos, amigos!
Donnerstag, Januar 19, 2006
Vom Feiern.
Dummerweise hab ich jetzt die Bibelstelle nicht parat, die so wunderbar passen würde... Meine Bibel liegt daheim und ich selber bin in der Schule. Jedenfalls steht in einem Psalm, dass es in Gottes Stadt "fein lustig" zugehen soll mit fröhlichen Feiern. Das nehme ich wörtlich und feiere deshalb am Samstag Geburtstag. Ich wünsche mir, dass jeder ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen kann und nicht nur ich. Darum machen wir ein kleines Spiel, das da heißt "Schrottwichteln" oder auch "White elephant". Jeder der kommt, sollte deshalb etwas mitbringen, das er schon längst einmal loswerden wollte und von seinem schlechten Gewissen daran gehindert wurde, es zu entsorgen. Dieses Etwas sollte atremberaubend schön verpackt sein, sodass sich jeder darum reißen wird. Spielregeln werden dann am Samstag bekanntgegeben.
Nochmal in Kürze: Samstag, ab 20h, Kram mitbringen. Adresse und Anfahrt auf Anfrage.
Übernachten ist kein Problem, aber bitte vorher anmelden.
Nochmal in Kürze: Samstag, ab 20h, Kram mitbringen. Adresse und Anfahrt auf Anfrage.
Übernachten ist kein Problem, aber bitte vorher anmelden.
Sonntag, Januar 15, 2006
Allianz - und wir sind dabei!
Bis vor ein paar Monaten hab ich das Wort "Allianz" nur mit Glaubensfruchtträgern und einer bestimmten Bananenschalen-Versicherung zusammenbringen können. Vor ein paar Monaten wurden wir JesusFreaks von der Freiburger Allianz darauf angesprochen, ob wir nicht in den erlauchten Kreis eintreten wollen. Das heißt, ob wir nicht Interesse daran hätten, gemeinsam mit Gemeinden wie der FeG, der Liebenzeller Mission, diversen charismatischen Freikirchen, den Methos usw. zusammenarbeiten wollen. Seit einigen Wochen nun ziehen wir mit diesen Gemeinden zumindest dort an einem Strang, wo es um Gebet für die Stadt geht. Durch die unterschiedlichen Gemeinden und Gruppen konnten alle möglichen Szenen und Altersgruppen abgedeckt werden, nur für Punks und dergleichen fand sich niemand. Wir Freaks sind für die Arbeitz mit solchen leuten glaube ich prädestiniert, und so machen wir seit einigen Wochen tatsächlich bei diesem Verein mit.
Heute war der Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche. Angi und ich waren die einzigen Vertreter der Freaks, den anderen war 10h sicherlich zu früh... Ganz ehrlich, Leute: an diese Gottesdienstform mit so starren Zeiten will ich mich nicht mehr gewöhnen müssen! 2 Stunden waren angesetzt, und nach 2 Stunden war der Godi vorbei. Die Krönung war der Chor der deutsch-russischen Gemeinde... Gibt es tatsächlich Gospel im 3/4Takt?! Jetzt hört sich bestimmt alles so negativ an, aber das soll es gar nicht. Dafür, dass das Durchschnittsalter deutlich über dem meiner Gemeinde lag, war es wirklich gut und hoffentlich auch fruchtbringend.
Fruchtbringend sollte auch die folgende Stunde sein, da muss nämlich der Unterrichtsentwurf für den Besuch am Dienstag fertigwerden. Vielleicht kann mir mal einer auf die Sprünge helfen, welche Zukunftsbedeutung der Prophet Mohammed im Leben meiner Schüler hat.
Heute war der Abschlussgottesdienst der Allianzgebetswoche. Angi und ich waren die einzigen Vertreter der Freaks, den anderen war 10h sicherlich zu früh... Ganz ehrlich, Leute: an diese Gottesdienstform mit so starren Zeiten will ich mich nicht mehr gewöhnen müssen! 2 Stunden waren angesetzt, und nach 2 Stunden war der Godi vorbei. Die Krönung war der Chor der deutsch-russischen Gemeinde... Gibt es tatsächlich Gospel im 3/4Takt?! Jetzt hört sich bestimmt alles so negativ an, aber das soll es gar nicht. Dafür, dass das Durchschnittsalter deutlich über dem meiner Gemeinde lag, war es wirklich gut und hoffentlich auch fruchtbringend.
Fruchtbringend sollte auch die folgende Stunde sein, da muss nämlich der Unterrichtsentwurf für den Besuch am Dienstag fertigwerden. Vielleicht kann mir mal einer auf die Sprünge helfen, welche Zukunftsbedeutung der Prophet Mohammed im Leben meiner Schüler hat.
Montag, Januar 09, 2006
Alles hat ein Ende
Auch die Ferien gehen leider nicht ewig. Wobei - als Schüler hab ich mich nach 6 Wochen Sommerferien eigentlich immer auf die Schule gefreut, dann war wenigstens wieder was los. Auf diese Action hätte ich dieses Mal allerdings gern noch ein paar Tage verzichtet. Im Gegensatz zu mir hatten die Schüler wohl sehr entspannte Ferien und leiden jetzt an überschüssiger Energie... Ab morgen zieh ich dann andere Saiten auf, dann ändert sich das schnell mit dem Energieüberschuss ;-) Es ist wirklich immer wieder erschreckend, wie schnell man wieder "drin" ist im Schulalltag. Ganz von der Schule verabschieden konnte ich mich in den Ferien zwar nicht, weil ich meine Projektarbeit schreiben musste, aber dass es gaaaaanz so schnell geht, bringt mich ins Nachdenken.
Hab Antonio heute in sein erstes großes, allein zu bewältigendes Deutschlandabenteuer gesteckt. Im letzten Monat, den er hier verbringt, möchte er einen deutschkurs für umme besuchen, der heute begann. Da ich nicht andauernd ins Zentrum fahren kann, hab ich ihn heute kurzerhand in den Bus gesetzt und einem Freund Bescheid gegeben, dass er ihn bitte abholen soll. Hat alles geklappt. Mir ist echt ein bisschen die Pumpe gegangen - ein Paraguayo mit kaum Deutschkenntnissen alleine im fremden Badnerland... Hätte durchaus auch schiefgehen können. Später treffen wir uns dann in der Stadt, um die neuen deutschen Errungenschaften zu begießen. Hoffentlich schaffen wir es irgendwann, die Uhrzeiten und Begrüßungsfloskeln hinter uns zu lassen ;-)
Hab Antonio heute in sein erstes großes, allein zu bewältigendes Deutschlandabenteuer gesteckt. Im letzten Monat, den er hier verbringt, möchte er einen deutschkurs für umme besuchen, der heute begann. Da ich nicht andauernd ins Zentrum fahren kann, hab ich ihn heute kurzerhand in den Bus gesetzt und einem Freund Bescheid gegeben, dass er ihn bitte abholen soll. Hat alles geklappt. Mir ist echt ein bisschen die Pumpe gegangen - ein Paraguayo mit kaum Deutschkenntnissen alleine im fremden Badnerland... Hätte durchaus auch schiefgehen können. Später treffen wir uns dann in der Stadt, um die neuen deutschen Errungenschaften zu begießen. Hoffentlich schaffen wir es irgendwann, die Uhrzeiten und Begrüßungsfloskeln hinter uns zu lassen ;-)
Dienstag, Januar 03, 2006
Wegen Überfüllung geschlossen...
Das galt bis gestern für meinen Magen. Nach 3 Tagen Daueressen war einfach Schluss. Am 30.12.05 sind wir zu Freunden nach Darmstadt gefahren, die wiederum Freunde haben, mit denen wir dann den Jahreswechsel verbrachten. Da die Hälfte aller Beteiligten Paraguayos waren, wurde aus einer ganz normalen Silvesternacht plötzlich ein paraguayisches Festessen. Neben Hähnchen, Milanesa (gaaaanz dünne Schnitzelchen), chipaguasu (Maiskuchen), diversen Salaten usw. gab es zum Nachtisch dann noch Tiramisu. Und alles in rauhen Mengen. So rauh, dass wir bis zum 2. Januar davon aßen ;-) Ich fühlte mich so, als ob ich mich nur noch von einem Fleck zum anderen rollen könnte. Gott sei Dank ist dann aber doch nur das Auto gerollt (Waschtag verschoben), und zwar Richtung Heimat. Nach x Jahren A5-Erfahrung hab ich es gestern tatsächlich geschafft, mich zu verfahren. Einfach unglaublich! Antonio wollte die Autobahnkirche beim Rasthof Baden-Baden anschauen, weil es in PY sowas nicht gibt (es gibt ja auch keine Autobahnen). Danach schwupps wieder rauf auf die Autobahn, ohne groß zu überlegen, wo ich hinmuss - kenn mich schließlich aus. Kurz vor Karlsruhe fragte ich mich dann immer häufiger, warum statt Basel immer nur Frankfurt auf den Schildern stand... Karlsruhe-Mitte war dann Wendepunkt und mit 100km mehr im Gepäck sind wir dann tatsächlich noch gut in Freiburg angekommen. Nach dieser kleinen Odyssee bleibt mir jetzt nur noch, euch allen ein gesegnetes 2006 zu wünschen und alles, was man sonst noch wünscht.
Montag, Dezember 26, 2005
Eingetauscht
Schweren Herzens hab ich mich nun doch von meinem rosa Caddy getrennt... Nein, mal im Ernst: nachdem ich die zwei Wochen vor Weihnachten nur über 3 1/2 Gänge verfügen konnte, weil sich der fünfte komplett verabschiedet hatte und der vierte nur drin blieb, wenn man ihn festhielt, hab ich mir zu Weihnachten ein neues Auto geschenkt. Es war nicht ganz leicht, das langjährige familienmitglied "Krümel" einfach so dem Autofriedhof zu überlassen, aber was soll ich mit nem halben Auto?! Nun bin ich stolzer Besitzer eines Golf IV, (fast) 6 Jahre alt (hat mit mir zusammen Geburtstag), 60000km. Fährt sich sehr gut und vor allem schneller als vorher. Foto kommt nach der nächsten Waschaktion - Badetag ist immer Samstag ;-)
Ach ja, die Zweisamkeit mit meinem Paraguayo ist immer noch schön, allerdings mittlerweile nur noch auf rein freundschaftlicher Basis. Konnten beide noch rechtzeitig die Notbremse ziehen. Mathop, erinnerst du dich noch an beispielsweise die Kissen- und Kitzelschlacht in Brechfurt? So ähnlich läuft das jetzt hier auch ab und es ist wirklich sehr schön. Heute waren wir mit der neuen Karre im Schnee - für den Paraguayo der erste richtige Schnee in seinem Leben. Ihr hättet das echt sehen sollen, wir er wie ein kleines Kind in der weißen Pracht herumgetollt ist! Einfach herrlich!
Ach ja, die Zweisamkeit mit meinem Paraguayo ist immer noch schön, allerdings mittlerweile nur noch auf rein freundschaftlicher Basis. Konnten beide noch rechtzeitig die Notbremse ziehen. Mathop, erinnerst du dich noch an beispielsweise die Kissen- und Kitzelschlacht in Brechfurt? So ähnlich läuft das jetzt hier auch ab und es ist wirklich sehr schön. Heute waren wir mit der neuen Karre im Schnee - für den Paraguayo der erste richtige Schnee in seinem Leben. Ihr hättet das echt sehen sollen, wir er wie ein kleines Kind in der weißen Pracht herumgetollt ist! Einfach herrlich!
Sonntag, Dezember 18, 2005
Für Neugierige...
In aller Kürze: "Mein" Paraguay ist gut angekommen, wir genießen die Zeit zu zweit, wobei das auch ganz schön anstrengend sein kann, wenn man`s nicht gewöhnt ist... Letzte Woche hab ich mir für die Schule eine Kumquats-Bauchrednerpuppe gekauft. Die bringt Antonio jetzt deutsch bei und kann schon ganz gute Erfolge verzeichnen. Wer's selber hören will, der komme vorbei. Soviel für heute. Einen schönen Sonntag noch.
Dienstag, Dezember 06, 2005
Doch kein verhinderts Käpsele
Das mulmige Gefühl heute vor der Prüfung hätte ich mir sparen können... Es hat sich nämlich in ein Glücksgefühl verwandelt, das jetzt erstmal begossen werden muss! Zum Feiern der 1,5 geht's jetzt erst in die PH zum Adventscafé mit Glühwein, danach wird der Sekt geköpft. In diesem Sinne: Zum Wohl!
Montag, Dezember 05, 2005
Das Gebet für die Kranken
"Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist." (Jakobus, 5, 15+16) Das hab ich heute erlebt. Ich war krank, hab für mich beten lassen und bin wieder gesund. Gott ist gut! Und morgen dann die Prüfung.
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